Junghundetraining

Früh übt sich, was später ein Blindenführhund sein möchte. Doch was muss der Junghund schon in frühen Jahren lernen?

Zeit

Viel Liebe und Geduld sind notwendig bis aus dem Junghund ein angenehmer und gelassener Vierbeiner wird. Dabei ist es wichtig, dass man für den Welpen genug Zeit hat, um ihn geduldig an alle neuen Gegebenheiten heran zu führen.

Umwelterfahrung

Der Junghund muss möglichst viele verschiedenen Umweltmustern kennenlernen. Dabei sind Situationen auf dem Land genauso wichtig wie jene in der Stadt. Verschiedene Bodenbeläge, Tiere, Verkehrsmittel, verschiedene Gebäude, Geräusche, Gerüche usw. Alles soll vom Welpen positiv erfahren werden.

Spiel

Die Stiftung rechnet dem Spielen mit dem Hund grosse Bedeutung zu. Das Spiel fördert eine gute Bindung und trägt so dazu bei, dass ein selbstbewusster und gestärkter Hund geformt wird.

Gehorsams-
übungen

Wichtig sind tägliche Appell- und Gehorsamsübungen. Das Rollenverständnis des Hundes muss korrekt aufgebaut werden. Vor allem in der Pubertät braucht der Junghund eine klare und sichere Führung.

Junghunde-
training

Jeden zweiten Monat findet ein Training mit allen Junghunden statt. Die Örtlichkeit ändert sich bei jedem Training und somit auch die Schwerpunkte der Übungen. Im Zentrum steht aber immer die Junghunde-TrainerInnen professionell zu begleiten, Tipps zu geben und sie ihn ihrer Arbeit zu bestärken. Zusätzliche Einzel- und Gruppentrainings je nach Bedarf sind dazu da individuelle Probleme anzugehen und zu lösen.

Merci

Die ehrenamtliche Arbeit der Junghunde-TraninerInnen ist immens wichtig. Sie legt den Grundstein für die spätere Ausbildung. Deshalb ist die Stiftung darauf angewiesen immer wieder Freiwillige zu finden, die diese wichtige zweite Phase im Leben des Junghundes begleiten. Diesen TrainerInnen an dieser Stelle ein grosses Dankeschön!